Dial-DAC

Angefangen hat eigentlich alles mit einer Ausgabe der Klang&Ton. Ein Netzwerkplayer mit dem Raspberry Pi. Fand ich interessant. Darauf hin habe ich viel mit DACs experimentiert und habe erstmal einen mit dem PCM1793 von Burr Brown in freier Verdrahtung auf Lochrasterplatte aufgebaut. Klang schonmal nicht schlecht, auf jeden Fall besser als erwartet. Das Ganze mal mit dem PCM1794 probiert - schon besser! Also so sollte es werden. Das Ganze ist auch ein schöner Player geworden, sehr musikalisch, detailliert ohne irgendwie nervig digital zu klingen. Dabei weiß ich auch die typische Burr Brown Signatur zu schätzen, ein nahezu holgrafisches Klangbild, Instrumente klingen echt und Stimmen natürlich. Der Aufwand dafür ist natürlich nicht zu unterschätzen. Drei getrennte überdimensionierte Netzteile, separat für den Raspberry, den DAC und die analoge Ausgangsstufe.

 

Irgendwann kam mir dann in den Sinn, ob das alles nicht auch kleiner geht. Es sollte direkt auf den Raspi aufsteckbar sein und in ein kleiners Gehäuse passen. Mit dem PCM1794 wäre die Platine zu groß geworden, also nochmal mit dem 1793 ein Board aufgebaut und optimiert. Nach vielen Meß- und Hör- Sessions war ich dann auch zufrieden. Klingt fast wie der Große. Dazu noch die passenden Netzteile. Ein symmetrisches Linearnetzteil für den DAC und ein Linearnetzteil für den Raspberry, das liefert ausreichend Strom auch für den Pi3. Meine Versuche haben gezeigt, daß auch die Stromversorgung des Raspberry einen entscheidenden Einfluß auf den Klang hat. Schaltnetzteile brachten kein zufriedenstellendes Ergebnis.

Jetzt ist daraus ein schönes Projekt geworden, mit dem sich auch Hobbybastler einen super klingenden Player bauen können.

 

Als Player Software nutze ich Moode Player oder Volumio. Moode bietet meiner Meinung nach die beste Klangqualität und viele nützliche Einstellmöglichkeiten. 

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